So meine erster Ausflug mit meinem A-Schein zog mich in alt bekanntes Gebiet. Ich bin mal wieder zur Kuppe gefahren. Nachdem wir am Samstagabend am Bergfuss mit einigen Fliegern schon überlegt haben wo wohl was am besten geht sind wir zu dem Entschluss gekommen das es am Sonntag eine reine Glückssache ist am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein.
![]() So sieht es aus wenn man morgens um 7 Uhr am Startplatz steht. Ich musste sogar das Foto ein ganz kleines bisschen bearbeiten, damit man durch den Nebel ein wenig Himmel sieht. |
![]() Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und dem doch sehr schwachen Wind setzte ich mich zu einer Gruppe Schüler die gerade Theorieuntericht hatten.Das Thema war welche neuen Schirme es auf dem Markt gibt,auf was man achten muss und welche Eigenschaften bestimmte Schirme auszeichnen. |
![]() Während die Gruppe A-Schein Schüler dann so gegen 10 Uhr mit Abgleiter ins Tal begann, beschloss ich aufgrund des stärker werden Windes lieber Groundhandling zu machen da es mir definitiv merh Know How bringt als die Abgleiter |
![]() So sah der Himmel bis ca. 14 Uhr aus. |
![]() Ab 14 Uhr riss die Wolkendecke dann auf. Einige Flugschüler fühlten sich schon wie im Urlaub und haben den Erholungswert eine gut sitzendes Gurtzeuges erkannt. |
![]() So viel wie am diesem Tag bin ich insgesamt noch nie mit meinem Schirm gelaufen. Der Wind war wunderschön laminar für Handling. Die Strecke bin ich bis zur Hälfte geflogen(bis in die Senke), und anschliessend konnte ich mich wieder sehr schön von meinem Schirm entspannt bergauf ziehen lassen |
![]() Das war dann mein Tag an der Kuppe. Ich habe wieder sehr viel dazu gelernt: Wer weit fährt um zu fliegen muss auch damit rechnen das es nicht klappt.Wer aus dieser Situation aber abends nach Hause fährt und zu sich selber sagt: "Benjamin das hat sich gelohnt das hat etwas gebracht!" der weiß was es bedeutet einen ganzen Tag mit seinem Schirm (für mich meine Braut) zu tanzen.In diesem Sinne. Bis bald. |